16.2.2018

Vertrauen von Vorgesetzten – Wie alle Beteiligten davon profitieren

Von Dennis Meding
Inbound Marketing

Vertrauen von Vorgesetzten: Wie alle Beteiligten davon profitieren.

"Dennis, ich bin noch nicht davon überzeugt, dass das irgendwie einen Mehrwert für uns hat. Aber wenn du und Joachim so dahinterstehen, dann bekommt ihr das Budget." Das sind Worte, die dich motivieren. Worte, die dir zeigen, dass deine Geschäftsführung nicht nur hinter den Ergebnissen steht, die du ihr präsentierst, sondern auch hinter deiner generellen Einstellung Themen gegenüber. Das Zauberwort heißt: Vertrauen. Und dieses Vertrauen hilft am Ende dir, dem Unternehmen und allen Beteiligten.

Viele Dinge von denen, die ich im alltäglichen (Arbeits-)Leben mache, hängen direkt oder indirekt auch mit meinem Personal Branding zusammen. Dieses Branding ist nicht zuletzt auch gekoppelt an das Branding der Agentur als meinem Arbeitgeber, weil viele Aktivitäten fließend ineinander übergehen. So ist es auch mit dem im Einleitungs-Text erwähnten Vertrauen bzw. der Aktion, die sich dahinter verbirgt: Im April sponsoren wir als DWFB das KonferenzCamp BLOG4BUSINESS von Daniela Sprung und treten dort mitunter als Namensgeber von Räumen oder Initiatoren von Sessions auf.

Auf diesem Event werde ich als Privatperson genauso in der realen und virtuellen Welt vertreten sein wie als Agentur. Nämlich dann, wenn ich als Mitarbeiter des Unternehmens sowohl meine privaten als auch die DWFB-Social-Media-Kanäle bespiele. Hier wie dort auf eigene Verantwortung, eben weil mir meine Vorgesetzten bei der eigenständigen Auswahl und Formulierung der Postings vertrauen, selbst wenn unsere Business-Profile Kanal-übergreifend mittlerweile ziemlich ordentliche Reichweiten generieren.

Genau dieses Vertrauen und diese Verschmelzung von Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Seite ist es auch, die am Ende des Tages auf alle Beteiligten einzahlt: Nämlich dann, wenn glückliche Mitarbeiter ihre positive Haltung gegenüber des Unternehmens als die häufig genannten "Markenbotschafter" in die Welt hinaustragen und damit auf die Attraktivität der Arbeitgebermarke einzahlen.

Beispiel "Familienfreundliches Unternehmen"

Anfang Februar 2018 wurden wir offiziell als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert. In dem Zuge war der WDR bei uns im Hause und drehte einen Beitrag über den New-Work-Spirit unserer Agentur und die Benefits der Mitarbeiter, die damit zusammenhängen.

 

 

Infos zur Zertifizierung, zum Dreh oder den Link zum Beitrag in der WDR-Mediathek posteten wir sowohl als Mitarbeiter, als auch als Agentur, wodurch das Ganze in der Social-Media-Welt durch Interaktionen von Freunden und/oder Followern eine ziemliche Dynamik annahm.

 

 

Facebook, Twitter, LinkedIn, XING, Instagram... selbst Google+ spielt in diesem gegenseitigen Geben- und Nehmen noch eine Rolle. Genutzt wird, was Spaß macht (und für das jeweilige Thema sinnvoll ist). Nutzer-Kommentare werden entweder als Mitarbeiter oder Unternehmen beantwortet. Fotos werden gegenseitig verlinkt und Beiträge der Mitarbeiter untereinander werden geteilt und kommentiert.

Authentizität als wichtiger Faktor

Jeder ist ein "Personal Brand". Aber niemand ist automatisch auch "Markenbotschafter", nur weil er sich selbst dazu ernennt bzw. von seinem Unternehmen zu einem solchen ernannt wird. Es ist die eigene Haltung, die hierbei die wichtigste Rolle spielt. Meine Postings entstehen auch nicht dadurch, dass ich es tun muss oder mir jemand die Vorgabe dazu macht. Ich poste, weil ich Spaß daran habe und es tun möchte.

Mein Steckenpferd in Social-Media-Postings auf Instagram und Co. ist die in den vorangegangenen Absätzen schon angedeutete Work-Life-Balance. Natürlich poste ich auch über Marketing-Themen, aber die meiste Zeit dann doch irgendwie über alles, was irgendwie mit Agenturleben, Familie und unserem Hund Pepper zu tun hat. Besonders letzterer ist dabei durch seine Funktion als DWFB-Bürohund ein wichtiger Teil meiner Kommunikation und prägt insbesondere meinen Instagram-Kanal.

 

 

Haters Gonna Hate. #Bürohund-Style.

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Alle profitieren

Das eigene Engagement zieht mitunter andere mit. Kolleginnen und Kollegen, die schon erste Berührungspunkte mit Postings in Verbindung mit ihrem Arbeitsleben haben werden vielleicht weiter motiviert. Andere werden vielleicht angespornt, es überhaupt mal zu versuchen. Natürlich darf man dabei niemanden missionieren: Jeder soll mitnehmen oder wenn überhaupt darüber berichten, was für ihn stimmig ist. Und wenn es "nur" das gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen ist.

Schlussendlich profitiert natürlich auch das Unternehmen, wenn Beiträge von Corporate Website, Blog oder aus dem Arbeitsleben geteilt werden und die generelle Sichtbarkeit steigt.

Weil man uns lässt

All das würde nicht funktionieren, wenn uns die Geschäftsleitung nicht machen lassen würde. Früher war das Arbeitsleben stark geprägt von Kontrolle: Alles ging zuerst über den Schreibtisch der Vorgesetzten. Das funktioniert heute nicht mehr. Vor allem, weil Social Media einfach da sind und sie jeder benutzt.

Zugegeben: Ein Agenturname wie unserer macht es dir nicht gerade schwer, in Erinnerung zu bleiben. Aber trotzdem heißt es ja noch lange nicht, dass die Unternehmenskultur genauso nach innen und außen gelebt wird, wie es der Name vermuten lässt. Dafür sind alle Mitarbeiter und Vorgesetzten in gleichem Maße verantwortlich.

Fazit

Hier schließt sich der Kreis dieses Blog-Beitrags: Warum ist das Thema Leadership für das "Personal Branding der Mitarbeiter" so wichtig? Das ist recht einfach zu erklären: Ohne Leadership kein New Work und keine Work-Life-Balance. Dadurch keine motivierten Mitarbeiter und dadurch vor allem keine Mitarbeiter, die sich auch gerne in der Öffentlichkeit mit dem Unternehmen identifizieren, dessen Werte teilen und darüber berichten. Anders ausgedrückt: Jemand, der Spaß an der Arbeit hat, teilt dies genauso gerne über seine Kanäle wie seinen Spaß an verschiedenen Hobbys. 

Die Idee zu diesem Blog-Beitrag entstand durch den Aufruf zur Blogparade #personalbrandmix von Dr. Kerstin Hoffmann. Vielen Dank dafür!

Gratis-Download: Employer-Branding-Präsentation

Update:

Basierend auf diesem Blog-Beitrag hat Stephanie Kowalski diese tolle Sketchnote gezeichnet. Vielen Dank auch dafür!

Sketchnote: Vertrauen und Personal Branding.

 

Themen: Employer Branding, Leadership Branding, Personal Branding