PR DWFB Events Agenturleben Geschafft und allen Grund zur Freude: Top 50 und 25 Jahre DWFB!

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Geschafft und allen Grund zur Freude: Top 50 und 25 Jahre DWFB!

Die Medien berichten aktuell darüber: Die FETTE BEUTE Gruppe hat es im Ranking von W+V, Horizont und dem GWA in die Top 50 der inhabergeführten Agenturen geschafft und zählt damit in 2024 zu den Aufsteigern der Branche. Fast parallel dazu begeht DES WAHNSINNS FETTE BEUTE in diesem Monat auch das 25-jährige Agenturjubiläum.

Gleich zwei Gründe, um stolz zu sein und zu feiern, findet DWFB-Autorin Ruth Schulz-Wiemann und befragte das Gründerduo Maria Sibylla Kalverkämper und Jörg Hesse vor dem Jubiläums-Event nach ihrer Sicht auf diese beiden Meilensteine.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Zunächst herzliche Gratulation auch von mir zu diesen schönen Ereignissen. In die Top 50 aufzusteigen, schafft man nicht mal eben so nebenbei. Hattet Ihr damit gerechnet oder war es eine Überraschung für Euch? Welche Attribute verleiht diese besondere Wegmarke unserer Agentur und entstehen dadurch vielleicht sogar noch zusätzliche Mehrwerte für Familienunternehmen in der Zusammenarbeit mit uns?

Jörg Hesse: Wir haben uns kontinuierlich gesteigert, im letzten Jahr auch wieder über 10 %; aber gerechnet hatten wir in diesem Jahr nicht damit – es war eine schöne Überraschung! Das Ranking selbst bringt unseren Familienunternehmen keine direkten Mehrwerte. Die Größe, zu der wir vor allem in den vergangenen vier Jahren gewachsen sind, und damit auch die Breite der Expertise, haben natürlich eine hohe Relevanz. Nicht umsonst haben wir unsere Wertschöpfungskette maximal auf die Bedarfe der familiengeführten und familienkontrollierten Unternehmen ausgerichtet. Die einzigartige Verkettung der Themen Transformation, Marke, Digital, Kommunikation, Wissen und Digitalisierung macht unsere Kunden zukunftssicherer. 

Maria Sibylla Kalverkämper: Da schließe ich mich an. Ich denke nicht, dass diese Auszeichnung einen konkreten Nutzen für unsere Kunden hat, vielmehr zeigt das Ranking an sich, dass das Produkt, das wir über unsere Wertschöpfungskette für Familienunternehmen anbieten, richtig und dies äußerst relevant ist. Und das ist natürlich schön. Ob wir damit gerechnet haben? Natürlich weiß man, wo man ungefähr steht, aber daran gedacht, dass es gerade wieder Top 50-Time ist, habe ich nicht. Die begeisterte Info kam bei mir auch per WhatsApp als Screenshot während eines Termins reingeflattert.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Ein weiteres großes Etappenziel in der Entwicklung von DWFB: unser 25-jähriges Agenturbestehen. Das zusammen zu feiern, darauf freuen wir Fettbeuter uns riesig. Was bewegt Euch als Gründer und Geschäftsführer am meisten in dieser Zeit und worauf seid Ihr besonders stolz?

Maria Sibylla Kalverkämper: Das Universum hat das wirklich schön zusammengelegt, unser 25-Jähriges und die Top 50. Die Kombi war schon derart, dass wir uns natürlich riesig gefreut und dann auch mal Retro gehalten haben. Man plant, man macht und tut, die Dinge entwickeln sich und irgendwo rauscht es immer weiter. Was ich persönlich auch grandios finde – diese hohe Agilität, die Schnelligkeit in den Themen. Wie immer, vergisst man dann leicht, mal zu schauen, was über die Jahre erreicht wurde. Wir haben das Glück, dass wir wirklich sehr viel Positives haben, an das wir uns gern erinnern. Meistens sind das Momente und Erfahrungen mit tollen Menschen, die dann den Job, das Projekt oder einfach den gemeinsamen Weg zu etwas ganz Besonderem gemacht haben, was bereichert hat – beruflich, aber vor allem auch menschlich. Gepaart sind diese Retro-Gedanken auch mit der Erinnerung an Situationen, die heikel waren, wo das Ganze schwer war, zu tragen, so wie das eben auch manchmal einfach ist. Stolz bin ich darauf, dass ich Menschen habe, die mit mir durch dick und dünn gehen und denen ich bis ins Letzte vertrauen kann.  

Jörg Hesse: Besonders stolz bin auch ich, genau wie Sibylla, auf die über 80 Mitglieder große Fettbeuter-Familie – viele davon begleiten uns schon über eine Dekade, weit oberhalb der durchschnittlichen Verweildauer in Beratungshäusern und Agenturen. Spannend ist die Bandbreite, die wir mittlerweile auch zusätzlich zu den klassischen Berufsbildern aufgebaut haben – von Strategieberatern über CRM-Consultants bis zu KI-Experten.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Nun können wir an dieser Stelle nicht die ganze Historie der Agentur durchnehmen. Lasst uns aber trotzdem gern etwas revue-passieren, wie alles begann, sich entwickelte und veränderte und zu dem wurde, was es heute ist. Jörg, zunächst an Dich die Frage: Aus welchem Impuls heraus hast Du damals im Mai 1999 die Agentur gegründet oder anders gefragt – was hat Dir die Sicherheit gegeben, dass dieser Schritt überhaupt Zukunft haben würde, hier in Attendorn, zumal die bedeutenden klassischen Werbeagenturen ihren Sitz ja in Großstädten wie Düsseldorf, München und Berlin haben? War da denn überhaupt Bedarf im regionalen Umfeld zu erkennen oder alles erstmal nur ein großes Risiko?

Jörg Hesse: Sicherheit gab es keine, Kunden auch noch nicht. Nur großen Willen, etwas zu entwickeln, zu bewegen, etwas wachsen zu lassen. Wir haben uns in den ersten Jahren mit den Hidden Champions der Region entwickelt, von denen es in Südwestfalen bekanntlich viele gibt, die auch heute noch unsere Kunden sind. Nach 25 Jahren sind wir schon ein wenig stolz darauf, es mit der angeborenen Sauerländer Beharrlichkeit aus der kleinen Hansestadt heraus geschafft zu haben, Relevanz für Familienunternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum zu entwickeln.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Und Sibylla, an Dich als Mitgründerin und DWFB-Geschäftsführerin die Frage: Was war im Vergleich zu heute damals Euer Anspruch? Standen schon immer Familienunternehmen in Eurem Fokus? War Markenführung schon eh und je zentrales Thema für Euch oder gab’s da erstmal eine ganz andere Themenlandschaft? Ich selbst weiß aus meiner beruflichen Vergangenheit, dass es früher in Unternehmen doch ausschließlich um klassische Werbung ging – um Prospekte, Imagebroschüren und Flyer, Anzeigen und Verkaufskataloge. Alles drehte sich um Produkte, Direktwerbung und schnellen Umsatz; mit Marke konnte niemand was anfangen und Digitalisierung war quasi noch Fremdwort. Was war denn in den Anfängen der Agentur – zu Zeiten von teammedia und Wirkstoffgruppe – eigentlich Euer Claim? Wodurch ist die damalige Wirtschaft auf Euch aufmerksam geworden? Und wie habt Ihr die Entwicklung der Agentur vorangetrieben?

Maria Sibylla Kalverkämper: Ob man das damals schon Fokus nennen konnte? Lassen wir das einfach mal so stehen. Für mich ist das Ganze ganz simpel aus einer Freelance-Tätigkeit gewachsen, die ich auch schon während des Studiums ausgeübt habe. Da kam ganz einfach eins zum anderen, getrieben davon, die Dinge wirklich wirksam werden zu lassen. Das ist tatsächlich auch heute noch so, daher die stetigen Entwicklungen damals wie heute. Wir kamen aus dem klassischen Print … also zu Fragen, wie man höhere Durchsetzungskraft erreicht, daher das Thema Marke. Für höhere Sichtbarkeit dann die Themen Digital und Customer Centricity, daraus dann die Wege in die Effizienz, also alles, was kreative Kommunikationsansätze mit Kommunikationsinfrastruktur vereint, und damit stehen wir mit beiden Beinen in der Digitalisierung. Jörg war schon immer wahnsinnig affin im Thema Marke, so dass dies bald ein Schwerpunkt wurde. Die Claims folgten dem, was wir als Kundennutzen nach vorne stellen wollten, wandelten sich also im Laufe der Zeit wenige Male. Das klare Bekenntnis zum Fokus Familienunternehmen kam dann vor 12 Jahren und claimte unser Anliegen, nachhaltige, sinnvolle Dinge in einem wertschätzenden Umfeld mit Menschen zu treiben, die in Generationen denken. There we are. Im Kern tun wir die Dinge immer noch mit dem gleichen Anliegen und Anspruch, haben dafür heute eine sehr viel ausgefeiltere Klaviatur zur Verfügung und sind uns unserer eigenen Wünsche und Expertise klar geworden. Hört sich an wie…Erwachsenwerden.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Nun ist ja heute das Thema Arbeitgeberattraktivität das Buzzword, wie wir sagen. Auch etwas, worum sich früher niemand so recht geschert bzw. keiner darüber nachgedacht hat, dass sich plötzlich der Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt wandeln würde. Damals war der Kunde König und heute kann man tatsächlich sagen – ist der Arbeitnehmer König, und das mit krassen Auswirkungen auf das Führungsverhalten von Unternehmern, deren Personal- und Bewerbermanagement. DWFB war schon immer Zukunftsbegleiter. Habt Ihr das in der Form schon frühzeitig so kommen sehen? Und welchen Stellenwert sollte das Thema Arbeitgebermarke bzw. Employer Branding heute in Unternehmen einnehmen, Sibylla?

Maria Sibylla Kalverkämper: Vielleicht denke ich da zu einfach, aber diese Themen habe ich nie als die Big News wahrgenommen. Wenn ich gutes Marketing/Sales betreiben möchte, stelle ich denjenigen in den Mittelpunkt, den ich erreichen möchte und schaue, wie ich ihn begeistern kann. Heute heißt das eben nicht „logisch“, sondern Customer Centricity. Wenn ich von Mitarbeitenden eine gute Leistung erwarte, dann sollte ich die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sich Menschen wohlfühlen und daraus Impulse zur Weitergestaltung des Unternehmens geben. Dazu braucht es eine gute Atmosphäre und Rahmenbedingungen, die diese unterstützen. Das ist dann eben die Arbeitgeberattraktivität, der heutzutage – Gott sei Dank – viel mehr Wichtigkeit zugeschrieben wird, als noch vor einigen Jahren und trotzdem liegt auch hier noch viel Weg vor uns allen.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Jörg, Vorsprung für Familienunternehmen – das ist der heutige Claim der FETTE BEUTE Gruppe, die ja inzwischen nicht nur die Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE abbildet, sondern aus der sich auch die Unternehmerberatung triljen und unser jüngstes Schwesterunternehmen, die German Brand School – ein praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsformat für Führungs- und Fachkräfte – entwickelt haben. Gut 80 Köpfe beheimatet unsere Gruppe. Was verbindet die einzelnen Units, welche Themen und vor allem Ziele haben alle gemein und wie hält man ein so großes Team mit den Standorten Attendorn, Düsseldorf und München zusammen?

Jörg Hesse: Zusammenhalten ist da das richtige Stichwort – „verbündet sein“ ist ein wichtiger Wert in unserer Kultur – in Zielen, Haltung und Selbstverständnis. Dafür geben wir viel, gerade dieses Jahr wird es wieder viele Formate dazu geben. Uns eint generell der hohe Anspruch und das besondere Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden. Alles, was wir tun, dient dem Wachstums-, Wettbewerbs- und Wissensvorsprung von Familienunternehmen. Wir wollen diese zu führenden Organisationen, Marken und Persönlichkeiten begleiten.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Sibylla, DWFB ist bekannt für flexible Arbeitsmodelle, Work-Life-Integration und wurde bereits auch für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Wie wichtig sind Dir persönlich Zufriedenheit und Engagement der Fettbeuter, Teamspirit und ein gutes Miteinander? Was macht die Menschen in unserer Agentur aus; was schätzt Du besonders an unserer Mannschaft und worauf legst Du den größten Wert im alltäglichen Umgang?

Maria Sibylla Kalverkämper: Mir ist es sehr wichtig, dass Fettbeuter in uns als Arbeitgeber ein Zuhause finden, das für sie Zufriedenheit und Engagement mit sich bringt. Auch wir – und damit meine ich jeden Fettbeuter –müssen da jeden Tag dran arbeiten, um das für uns als Team hinzubekommen. Wir haben das Glück, dass wir überdurchschnittlich viele Menschen haben, die sehr committed sind und die unser Fettbeutertum deutlich mitleben. Was mir im Alltag wichtig ist – das ist Loyalität, Unternehmertum im familiären Umgang mit einer klaren, zielgerichteten Feedbackkultur.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Jörg, ich bin gespannt, von Dir zu hören, was Dich an Deiner Arbeit heute besonders reizt, wofür Du aktuell brennst und worin Du die größte Sinnhaftigkeit unserer Gruppe siehst. Du sprichst ja oft vom Purpose in Unternehmen. Was ist denn eigentlich unser ureigener BEUTE-Purpose? 

Jörg Hesse: Familienunternehmen in ihrer Langfristigkeit, Veränderungsfähigkeit und ihrem Miteinander zu unterstützen, ist unser Sinn und Zweck, sozusagen die Bestimmung der Gruppe. Mich reizt darin besonders, Unternehmerinnen und Unternehmer, gleich ob Gesellschafter und angestellte Geschäftsführer, in ihren Zielen, Werten und Verständnis zusammenzubringen. Man glaubt gar nicht, wieviel Kraft darin liegt, wenn sich die Unternehmenslenker wirklich über die Ausrichtung einig sind, insbesondere wenn verschiedene Generationen oder Prägungen aufeinandertreffen. Und da ist es vollkommen egal, ob Du mit den Geschäftsführern eines 3 Mrd. Euro Unternehmens arbeitest oder mit den Gesellschaftern eines KMUs.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Jetzt mal eine private Frage an Euch beide: Über 80 Flöhe zu hüten, den ganzen Kundenstamm zu pflegen, das New Business im Gang zu halten und ständig die Branche, Marktbegleiter, Trends und auch noch die eigene Zukunft und die der Familienunternehmen im Auge zu behalten – da hat man ja ganz schön was zu tun und kommt manchmal sicher schwer in den Schlaf. Wie sieht das bei Euch aus?

Maria Sibylla Kalverkämper: Wie Du, liebe Ruth, finde ich es schade, dass so ein Wort wie Work-Life-Balance impliziert, dass Work und Life Gegenspieler sein könnten. Bei mir ist das in keinster Weise so; ich liebe meine Arbeit. Wobei man auch sagen muss, dass die Gruppe gut aufgestellt, die Verantwortung gut verteilt ist und für mich natürlich vor allem in der Agentur mittlerweile sehr gute Strukturen eingezogen sind … und im Alltag auf weiteren Schultern und einer sehr guten Führungsebene liegt, die bestens ohne mich zurechtkommen. So habe ich Zeit, das zu tun, was ich am liebsten mag. Und klar brauche ich manchmal was zur Beruhigung – wer braucht das nicht?! –, mir hilft da ein kurzes Köpfe-Zusammenstecken mit den Kollegen und eine gute Sporteinheit.

Jörg Hesse: Sport zum Ausgleich passt auch für mich, ebenso ein gutes Hörbuch, die Runde mit dem Hund durch den Wald, gutes Essen mit Familie und Freunden und ganz viel Reisen mit der Familie. Klingt tatsächlich ziemlich klischeehaft, passt aber genau so.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Etwas Essenzielles interessiert mich noch, wofür die Agentur nicht nur nach innen, sondern vor allem auch nach außen steht – unsere drei Kernwerte, Sibylla – anspruchsvoll, couragiert und verbündet – wie ist da konkret Dein Blick darauf, besser gefragt, was bedeutet das genau für unsere Interessenten und Kunden? Was dürfen sie da an Besonderem von uns erwarten oder auch … was nicht? Ist für Familienunternehmen nicht vielleicht was ganz anderes wichtig? Ich frag einfach mal ganz direkt.

Maria Sibylla Kalverkämper: Direkt ist immer gut. Ganz bestimmt gibt es Familienunternehmen, für die diese Werte nicht passen, was ja auch völlig in Ordnung ist. Und es muss passen, das ist ganz wichtig, damit die Arbeit fließt und alle Beteiligten mit viel Spaß und Widmung dabei sind. Das gilt für die Agenturseite genauso wie für die Kundenseite. Mit unseren Werten beschreiben wir, für wen, welche Art von Zielsetzung und welche Aufgaben und Projekte wir am liebsten antreten. Das, was uns als gesamtes Team begeistert, ist Wirksamkeit zu erzielen und mit den Dingen, die wir tun, einen Unterschied herbeiführen zu können; einen Punkt zu setzen, an dem sich die Dinge anders, besser, effizienter drehen. Was wir gut können, ist „next level“ und dafür braucht es genau das, was unsere Werte fokussieren. Kunden, die ihre Unternehmen und Marken genau in diese Richtung challengen wollen, sind genau richtig bei uns. Dann wird das eine großartige Zusammenarbeit. Für Kunden, die das nicht wollen, sind wir mit unserem Drang, denke ich, anstrengend.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Jörg, in diesem Zusammenhang, d. h. was unsere Partnerschaft mit den sogenannten KMU, also kleineren und mittleren Unternehmen, betrifft, eine Frage zum Motto des Jubiläums, das unter dem Titel ZUKUNFTSMUT steht. Ich persönlich finde, das ist ein wunderbares, um nicht zu sagen wahnsinniges FETTE BEUTE-Motto, das wir da ausspielen – eins, was wirklich perfekt zur aktuellen Wirtschaftslage passt, bei der sich alle fragen, wie’s weitergeht, wohin die ganzen Stapelkrisen, wie Du sie gern nennst, noch führen sollen und wie man da den besten Weg zum Exit findet, um sein Unternehmen sicher in die nächsten Jahre zu führen. Wie kann DWFB dazu beitragen, mittelständischen Unternehmen ZUKUNFTSMUT zu machen?

Jörg Hesse: Sicherlich war die Konjunktur schon mal besser und die kurzfristigen Aussichten schon mal positiver, aber gerade die KMU unter den Familienunternehmen sind ja keine Wale, sondern Delfine. Mit ihren Fähigkeiten und aus ihren Kernkompetenzen heraus können sie sich neue Märkte, neue Zielgruppen und sogar neue Geschäftsmodelle erschließen. Genau darin können wir sie unterstützen.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Weil ich immer wieder in meinen New Business-Gesprächen danach gefragt werde und weil’s die Leser bestimmt auch interessiert: Dieser verrückte Agenturname DES WAHNSINNS FETTE BEUTE: Nur in wenigen Worten – wie kam es dazu, welche Bedeutung hat er heute für Euch und welches Versprechen liegt darin für unsere Geschäftspartner? Und wo seht Ihr die Agentur in den nächsten 25 Jahren? Wie soll DWFB auch zukünftig noch von der Außenwelt wahrgenommen werden?

Jörg Hesse: Wir wollten einen deutschen Namen, einer der etwas mit unserer Leistung, unserer Haltung, unserem Nutzen zu tun hat. Nach einem ganzen Tag im Hotel platzte der Knoten am Nachmittag – jemand sagte „trotz oder gerade wegen aller Verrückten bei uns, schaffen wir es doch immer, alles in großen Nutzen für unsere Kunden zu wandeln…“ und jemand anders ergänzte „Das ist ja wie diese Redensart!“ Und der Name war geboren.

Maria Sibylla Kalverkämper: Yes, es ist der Aufruf, starke, eigene Ideen, Wünsche, Visionen zu entwickeln und nicht bequem im allgemeinen Agentur-Strom mitzuschwimmen, sondern den eigenen Weg zu suchen. Sicherlich erfordert das viel Mut, was für manchen dann auch den Wahnsinn verkörpert. Warum neue Wege betreten, wenn es im vorderen Mittelfeld doch recht bequem ist?! Unserer Überzeugung und Erfahrung nach sind es dann genau die Dinge, die, wenn man sich traut, dann auch den Extra-Lohn, eben die fette Beute mit sich bringen.

Jörg Hesse: Wo wir uns in Zukunft sehen? – Wir haben uns schon immer und sehr früh an den entstehenden Bedarfen der Familienunternehmen entwickelt und ausgerichtet. Das wird auch in den nächsten 25 Jahren so sein – und da gibt es noch einiges Spannendes zu tun! Letztendlich wollen wir eine einzigartige Wertschöpfungskette für diese Unternehmen schaffen und dafür im D-A-CH Raum anerkannte Nummer Eins werden.

 

Ruth Schulz-Wiemann: Und hier meine allerletzten Fragen: Freut Ihr Euch genauso auf’s Jubiläum wie wir und…würdet Ihr’s wieder tun – alles nochmal genauso machen oder – aus heutiger Sicht – eher vieles ganz anders?

Was ist Euer Schlusswort – oder vielleicht lieber Euer Call to Action – für uns Fettbeuter zu diesem besonderen Anlass?

Jörg Hesse: Die verbündeten Zeiten sind schon immer die besten Zeiten gewesen – kreativ und wirtschaftlich – für uns und unsere Kunden. Lasst uns weiter couragiert um die allerbesten Ergebnisse ringen, die wir nur gemeinsam erzielen können. #ultimate

Maria Sibylla Kalverkämper: Ich freue mich riesig auf unsere Feier, ich würde es definitiv immer wieder tun und ja – ganz bestimmt auch vieles anders machen, wobei sich das überhaupt nicht negativ oder getrübt anhören soll. Ich bin sehr dankbar für das, wie es ist. Aber wie geil wäre das, mit der heutigen Erfahrung noch einmal vor 25 Jahren zu starten. Wo würde das hinführen?! 😉

Ruth Schulz-Wiemann: Vielen Dank für Eure Zeit, Ihr Lieben und eine fette Jubiläumsfeier für uns alle!

 

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