Unternehmen im Wandel: Hermann Bach GmbH & Co. KG

Ruth Schulz-Wiemann

Von Ruth Schulz-Wiemann
Assistenz der Geschäftsführung

Nach Jahrzehnten intensiven persönlichen Engagements von Inhabern, Führungskräften und Mitarbeitenden, erfolgreicher gemeinsamer Entwicklungsarbeit und stetigen Wachstums, steht die etablierte Hermann Bach GmbH & Co. KG in Lippstadt – überregional bekannt als Experte in den Bereichen Sanitär, Heizung, Baustoffe und Fliesen – heute wie viele andere Traditionsunternehmen vor zahlreichen komplexen Herausforderungen, welche die neue „VUCA“-Welt einer modernen Unternehmensführung abverlangt.

Wie das Familienunternehmen sich aktuell für die Zukunft positioniert, den bevorstehenden Generationenwechsel vorbereitet und warum es genau jetzt wichtig war, mit dem richtigen Partner die Themen Unternehmensleitbild und Markenführung zu zentrieren, das verriet die alte und neue BACH Geschäftsführungsriege im Exklusiv-Interview mit DWFB-Autorin Ruth Schulz-Wiemann.

RSW: Herr Loesner, Sie sind neben Herrn Torsten Mann und Herrn Sebastian Mertens (der heute leider nicht dabei sein kann) Geschäftsführer eines Großhandels-Unternehmens, das seit 1906 maßgeblich die Sanitärbranche mitbestimmt und heute mit gut 530 Mitarbeiter:innen an 31 Standorten nicht nur auf eine großartige Entwicklung zurückschaut, sondern auch ein stabiles Fundament für die Zukunft geschaffen hat. Was hat Sie dennoch veranlasst, über eine Zusammenarbeit mit DES WAHNSINNS FETTE BEUTE nachzudenken? Und was hat Sie konkret überzeugt, damit das Richtige zu tun?

GL (66, über 15 Jahre Geschäftsführer): In der Vergangenheit - d.h. insbesondere nach der Wende - haben wir die richtigen Entscheidungen für Wachstum und Wettbewerbsstärke getroffen, mit dem Aufbau von Niederlassungen und der Investition in zahlreiche Mitarbeiter:innen in West und Ost Expansion betrieben. Heute sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass die Zeit reif ist für eine ganz andere Strategie, eine über das Wachstum hinaus. Uns ist klargeworden, dass wenn wir weiterhin zu den führenden Unternehmen im Großhandel der Zukunft zählen wollen, wir viel sichtbarer und wahrnehmbarer werden müssen, insbesondere für die vielen jungen Interessenten, die ihre Eindrücke weitestgehend digital erwerben.

Daraus resultiert, dass der stationäre Handel sinnvollerweise mit unserer digitalen Vertriebswelt verknüpft werden muss. Jetzt kommt es darauf an, unsere Strategie dahingehend zu überführen. Dabei ist es wichtiger denn je, sich im großen Pool der Wettbewerber erkennbar von anderen zu differenzieren. Unser Anspruch ist es, Menschen zu begeistern – unsere Zielgruppen Handwerker, Endkunden und natürlich auch unsere Mitarbeiter:innen mit unseren Visionen und unserem Tun abzuholen und zu überzeugen – sie auf unserem neuen Weg in die Zukunft mitzunehmen.

Spätestens in 2018 stand für uns fest, dass wir beginnen müssen mit unserem Change. In einem intensiven Strategieprozess mit einer groß angelegten Workshop-Tour durch alle Standorte wurde gemeinsam mit der Belegschaft die DNA des Unternehmens in Worte gefasst. Aber wie bekommt man diese Strategieergebnisse auf den Punkt oder besser noch in ein Markenversprechen? Schnell wurde klar, dass wir hierfür einen Experten brauchten, der uns bei dieser Überführung zur Seite steht. Über die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda und Empfehlungen aus anderen Unternehmen entschieden wir uns – nicht zuletzt aufgrund der besonderen Reputation und der bekannten Spezialisierung auf Familienunternehmen - schließlich für Euch, die Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE.

Und stellen heute fest: DWFB hat uns entscheidend begleitet, durch intensive Kommunikation und strukturierte Methodik, unsere DNA in ein Leitbild zu formen und dieses in eine moderne Marke BACH zu überführen.

RSW: Wir sprechen ja heute vom Zeitalter der Erlebnisse. Kunden kaufen nicht mehr nur Produkte, sondern wollen emotionalisiert werden. Uns interessiert, vor welchen Herausforderungen ein Familienunternehmen wie Ihres steht, gerade jetzt, wo alles im Wandel ist. Wie erleben Sie den sogenannten Change? Was verändert sich gerade in Ihrem Business und wie bereiten Sie sich und Ihre Mitarbeiter:innen auf die Zukunft vor?

GL: Tatsächlich ist unser Alltag gerade auf allen Ebenen geprägt von den unterschiedlichsten Empfindungen. Die Etablierung der neuen Unternehmensausrichtung bereitet zum Teil Sorgen und Ängste unter den Mitarbeitenden. Der Weggang der alten Führung in den Ruhestand, die schwierigen Rahmenbedingungen unserer Zeit, die Merkmale der modernen Arbeitswelt – und die Tatsache, dass jetzt Neue die Führung übernehmen, erzeugen Fragezeichen und ein gewisses Unwohlsein bei einigen Mitarbeiter:innen und das macht es nicht leichter. Natürlich ist es nicht einfach, eine Zukunft sichtbar zu machen, die ja noch gar nicht da ist. Um erfolgreich zu bleiben, müssen wir aber alte ausgetretene Pfade verlassen und unser Bestmögliches versuchen, allen die Sicherheit zu geben, dass das, was wir gerade tun, das Richtige ist. Das Bild der Zukunft muss unserer gesamten Belegschaft klar und deutlich vor Augen sein. Unsere große Aufgabe als Führungsteam besteht darin, Vertrauen für notwendige Innovationen aufzubauen; aufzuzeigen, dass der neue Weg begehbar ist.

Zu Beginn unserer strategischen Neuausrichtung beschäftigten wir uns zunächst mit unserer Unternehmensanalyse. Nach der IST-Aufnahme der Unternehmenssituation mit Blick in alle Geschäftsbereiche waren wir zunächst ernüchtert, fragten uns, was wir mit unseren harten Fakten nun konkret anfangen sollten. In unserem Geschäftsführungs- und Expertenkreis wurde schnell klar, dass die Entwicklung eines Unternehmensleitbilds und einer neu orientierten Marke der Anspruch sein würde, um in den kommenden Jahren überhaupt persönlich und unternehmerisch weiter in der Oberliga mitspielen zu können. Das wiederum verursachte später noch zusätzliche Angst, weil viele sich fragten, welchen Erwartungen sie in ihren Arbeitsfeldern gerecht werden müssten bzw. ob sie in ihrer bisherigen Rolle noch fürs Unternehmen passen würden.

Mit unserer angeschlossenen Marken-Roadshow konnten wir auf Mitarbeiterfragen und -bedürfnisse eingehen. Wir haben uns viel Zeit genommen, die neue Marke ausführlich vorzustellen und für Transparenz zu sorgen. Wir haben in zwei Wochen sechs Standorte besucht und insgesamt neun Veranstaltungen mit angeschlossenen Workshops durchgeführt, an denen insgesamt fast vierhundert Mitarbeiter:innen teilgenommen haben. Unser Ziel war und ist es, unsere Belegschaft mit auf die neue BACH-Reise zu nehmen.

Inzwischen haben wir zusammen mit DWFB unser Leitbild und unsere Marke herausgearbeitet, wissen, wer wir sind und warum wir tun, was wir tun. Eine Unternehmenskultur, die hatten wir schon, aber erst während des Leitbildprozesses wurde sie wirklich in Worte gefasst. Der Leitbildfindung ging eine Workshop-Tour zur Ausarbeitung unserer DNA mit siebzig Mitarbeiter:innen an sechs Standorten voraus. Die Zusammenarbeit mit der FETTEN BEUTE trug dazu bei, komplexe Strategiethemen kreativ und effizient zu bearbeiten. Wir hatten totalen Spaß am Doing und Ihr habt uns regelrecht gute Laune gemacht, sodass wir eine optimale Überführung dieser Themen vollziehen konnten. Ein hoher Vertrauens- und Wohlfühlfaktor schwingt bis heute in der gemeinsamen Zusammenarbeit mit.

Aus dem Erarbeiteten ist unsere neue BACH-Strategie entstanden: Der Weg des Change wird von Transparenz, Führung und Dialog begleitet. Mitarbeiter:innen werden befähigt und informiert. Dazu braucht es jede Menge ehrliche Kommunikation zwischen allen Ebenen. Nur im gemeinsamen Prozess gelingt uns allmählich die Transformation in ein zukunftsfähigeres Unternehmen. Wir haben verstanden, dass Ängste unserer Mitarbeiter:innen am besten über eine offene Unternehmenskultur und steten Dialog abgebaut werden.

Basierend darauf und in Bezug auf den einhergehenden Marketingwandel halten wir es auch so mit unseren Kunden, die wir noch intensiver als Menschen zentrieren und nicht nur als Abnehmer unserer Produkte ansehen. Auch deren Ansprache hat sich verändert – sie ist zielgruppengenauer, bedarfsgerechter, emotionaler und sehr viel persönlicher geworden.

TM: Wir haben uns enorm viel Zeit genommen für unsere Unternehmens-Analyse, jede Menge Eindrücke und Emotionen abgegriffen. Der Change-Prozess, in dem wir uns ja immer noch befinden, wäre nur mit eigenen Wahrnehmungen nicht so offen und harmonisch ausgerollt worden. Die eigene Wahrnehmung ist nicht unbedingt repräsentativ. DWFB hat uns erst richtig den Spiegel vorgehalten. Und daraus entwickeln wir uns jetzt in eine neue zukunftsweisende Richtung.

RSW: Aktuell stehen Sie, Herr Loesner, als Seniorchef vor einem Generationenwechsel. Wie sieht eine generationsübergreifende Führung aus? Was bedeutet es für Sie persönlich, nach so vielen Jahren das Ruder an die next generation abzugeben und in welche Richtung wird sich Ihr Unternehmen damit verändern? Welche Werte sind Ihnen wichtig, auch in Zukunft erhalten zu bleiben und was glauben Sie, welche Haltung Ihre Nachfolge fokussieren sollte?

GL: Wir sind schon lange auf den Wechsel vorbereitet und arbeiten im Dreierteam (Loesner, Mann, Mertens) an einem fließenden Übergang. Mit dem Strategieprozess, dem daraus entstandenen Leitbild und der Übersetzung in eine Marke haben wir zusammen die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt. Worauf ich persönlich besonderen Wert lege, ist die Implementierung der neuen Unternehmenskultur. Ich wünsche mir, dass unsere Mitarbeiter:innen die Sinnhaftigkeit ihres Tuns erkennen und mit Freude und Neugier ihre Arbeit bestreiten. Die wichtigsten Werte für mich sind Transparenz, also absolute Klarheit und Aufrichtigkeit in der Führung und natürlich die Wertschätzung unserer Mitarbeiter:innen. Um das Neue zu etablieren, ist es notwendig, auch Fehler zuzulassen. Fehlerkultur ergänzt Sinnhaftigkeit und Kommunikation. Genau das ist auch die Haltung der Nachfolge. Und die wird bereits gelebt. Plötzlich hören wir von Mitarbeitenden, dass sie - so wörtlich - „total Bock haben auf das neue, frische BACH!

RSW: Alle Welt redet aktuell von Transformation, Organisationsentwicklung, Markenbewusstsein und Purpose. Ganz ehrlich: Fühlt man sich da nicht einfach oft nur überfordert und von Agenturen überstülpt? Verändert sich Ihre Identität komplett?

TM: Überhaupt nicht. Wir sind total froh über die Agenturbegleitung. Man muss das so sehen: Es gibt zwei verschiedene Teams - uns als Führungskräfte, die sich den Themen der New Work angenommen und diese nun adaptiert haben und die Mitarbeitenden, die sich zur neuen Unternehmenskultur „committed“ haben und diese täglich mitleben. Wir haben einen riesigen Wissensvorsprung und möchten diesen weitergeben, aber wie – das war bisher für uns die „terra incognita“. Ängste zu nehmen, wie Gero Loesner schon sagte, ist ein Dauerprozess. Unser Unternehmen positioniert sich nicht nur neu; vielmehr soll unsere DNA, unsere ganze Philosophie – das Why unserer Marke – sichtbar gemacht werden. Wir sprechen von aktivem Mitgestalten nicht nur in der Führungsriege, sondern auch in sämtlichen Regional-Sparten, in Vertriebs- und Abteilungsleiter-Meetings.

Change bedeutet zum einen, die kognitive Ebene und zum anderen die emotionale Ebene zu berücksichtigen. Das kann man mit den Mitarbeiter:innen nur persönlich machen. Und ja, natürlich verändert sich unsere Unternehmens-Identität. Wir sind ja bereits vielmehr an die Oberfläche, ans Tageslicht gekommen.

GL: Dem kann ich nur beipflichten. Im Übrigen sind wir überzeugt davon, dass wir unseren Mitarbeiter:innen ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen müssen, um selbst für den Arbeitsmarkt attraktiv zu sein. Wir haben inzwischen viele gute Unternehmenswerte fest in unserer Philosophie verankert, jedoch in der Vergangenheit nie gezielt ausgespielt. Unsere Mitarbeiter:innen und wir waren uns oft gar nicht im Klaren darüber. Durch den Strategieprozess kennen wir unsere DNA nun besser und wissen, wie wir das, wofür wir stehen, weiterentwickeln und fokussieren können.

RSW: Unternehmen müssen sich verändern, um im großen Wettbewerbs-Pool des Internets sichtbar zu bleiben. Worin differenzieren Sie sich von anderen Unternehmen, die Gleiches anbieten und wie schaffen Sie Kundenloyalität?

GL: Wir finden Antworten auf Themen rund ums Haus, Bauen und Renovieren verbunden mit Life-Style, Trends und Technologie. Wir möchten, dass unsere Kunden uns für alles, was mit dem Thema Bauen zu tun hat, als ihren Partner sehen. So lautet unser Claim: „Ihrem Vorhaben verbunden“. Wir verbinden unseren stationären Handel - Abholmärkte - mit unserer digitalen Vertriebswelt. Diese Symbiose ermöglicht eine umfassende Kundenbetreuung zur Befriedigung von Bedürfnissen aller Art. Unsere Kunden erhalten darüber hinaus auf allen Ebenen ein gutes Einkaufs-Gefühl und das macht BACH zu einem Erlebnis. Nicht zuletzt zeichnen wir uns durch unsere einzigartigen Badkreationen und der individuellen Fachberatung in Design und Technik aus.

RSW: Vom traditionsreichen Familienunternehmen in eine neue Arbeitswelt der Zukunft. Was heißt das konkret für Sie und Ihre Nachfolger? Was sind die drei wesentlichen Faktoren für Sie, um Ihr Marktführerpotenzial beizubehalten?

GL: Wir sind und bleiben BACH als inhabergeführtes, kundennahes Unternehmen. Im nächsten Jahrzehnt weiterhin zu den führenden Fachgroßhändlern zu gehören, heißt für uns:

1.visionär zu bleiben, ohne abzuheben, 2. Dinge kritisch zu hinterfragen und dabei Chancen zu entdecken und 3. weiterhin das sympathische, persönliche und familiäre Business zu sein.

TM: Für mich ist auch hier die offene Gesprächskultur maßgeblich. Unsere Mitarbeiter:innen hörten schon immer gut zu, aber jetzt trauen sie sich mehr, wissen, dass auch sie gehört werden, dass wir uns von ihnen wünschen, dass sie unsere Arbeitswelt mitgestalten. Tatsächlich erwarten wir gerade eine Welle, auf der wir alle weiter zu mehr Unternehmenserfolg surfen können. Eine unglaubliche Bewegung, die uns als mittelständisches Unternehmen auszeichnet und spürbar in die Zukunft mitnimmt.

RSW: Worin sehen Sie die größte Unterstützung in der Begleitung von DWFB?

GL: In der strukturierten Vorgehensweise und großen Erfahrung von DES WAHNSINNS FETTE BEUTE, die für uns ein wertvoller Partner geworden ist. Auf den Punkt gesagt: Ihr habt uns individuell vorangebracht. Wir fühlten uns ernstgenommen mit dem auf uns persönlich abgestimmten Weiterentwicklungs-Konzept. Komplexe Sachverhalte zu analysieren, auf den Punkt zu bringen und in eine zum Unternehmen passende Kreation zu bringen, das waren für uns ungeahnte Mehrwerte.

RSW: Was schätzen Sie am meisten in der Zusammenarbeit mit unserer Agentur?

GL / TM: Am allermeisten schätzen wir bei DWFB die Profis an Bord, die uns immer wieder neu inspirieren. Wir fühlten uns von Euch verstanden. Da sind Menschen, die uns an gewisse Grenzen bringen und uns mit neuen Arbeitstechniken - z.B. mit der digitalen Plattform MURAL – konfrontieren. Einfach inspirierend und beeindruckend. Es gab tolle Überraschungen, die man einfach nur von Profis erwarten kann. Für uns war das Ganze zwar "sweaty und hard-core", aber richtig gut! Zum Schluss eine richtige Herzensangelegenheit!

RSW: Welche Empfehlung / welches Schlusswort geben Sie anderen Familienunternehmen, die ähnlich wie Sie, vor einem Generationenwechsel und vor großen Herausforderungen stehen, um sich in der neuen Arbeitswelt zurechtzufinden und erfolgreich zu bleiben?

GL: Der Erfolg der Vergangenheit sollte in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess überführt werden, in dem der Unternehmensweg kritisch hinterfragt wird. So kann Agilität gewonnen und Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt werden. Es ist manchmal hart, liebgewonnene Traditionen abzulegen und bringt die Führungsriege an die Grenze. Aber das sind die großen Herausforderungen von heute, um zu den Mutigsten und Innovativsten zu gehören und den Menschen Freude an der Arbeit zu vermitteln. Positioniert Euch richtig. Macht Eure Unternehmenskultur sichtbar – so wie wir es getan haben zusammen mit der FETTEN BEUTE.

RSW: Herr Loesner, Herr Mann, herzlichen Dank für die Bereitschaft zu diesem äußerst sympathischen Interview und die interessanten Einblicke in das neue, frische BACH!

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