Dein Garant für Unternehmenserfolg: die Investition in Menschen

Maria Sibylla Kalverkämper

Von Maria Sibylla Kalverkämper
Geschäftsführerin

Ähnlich, wie mit den privaten guten Vorsätzen für das neue Jahr, ist auch der Jahreswechsel bzw. die erste Zeit des Jahres für viele Unternehmen Anlass, den eigenen Kurs zu überdenken.

Oftmals ist es das latente Gefühl eines Inhabers, Geschäftsführers oder von Personen in ähnlich leitenden Funktionen, dass bestimmte Aspekte, Prozesse, vielleicht auch Produkte oder Dienstleistungen einmal grundlegend optimiert werden müssten. Hier könnte es besser gehen, dort wäre Optimierungspotential. Da hat gerade der Wettbewerb eine Idee gelauncht, die wieder an die Oberfläche spült, dass man sich doch eigentlich viel mehr den strategischen, zukunftssichernden Dingen widmen wollte als sich vom operativen Klein-Klein leise und sukzessive doch wieder viel mehr einfangen zu lassen als eigentlich gewollt.

Aber man muss sich ja um so viel auch einfach selber kümmern – zu wenig Menschen, zu wenig Kollegen, auf deren Entscheidungen man sich dann zu 100% verlassen kann. Zu wenig des eigenen Mindsets, das anderswo vertreten wird, nicht ganz vorhanden die Sicherheit, dass der Plan für das Unternehmen auch an anderen Stellen genauso verstanden ist, als dass Aufgaben dort auch eigenverantwortlich übernommen werden könnten. All dies verleitet dazu, doch viel zu viel selber zu machen. Ein weiterer Grund ist oftmals, dass die Personalstruktur bzw. Verantwortlichkeitsbereiche und Aufgaben nicht klar geklärt sind. Vor längerer Zeit besprochen, entspricht allein schon oft die Struktur oder der Prozess nicht dem, was der Alltag heute eigentlich fordert. Wer macht was bzw. wer übernimmt welche Aufgabe und vor allem dann auch die finale Verantwortung für das Ergebnis, das dann auch bitte komplett on strategy gemäß dem definierten Unternehmensziel zu liegen hat.

Gefühlt schwierig. Und genau das ist es auch „nur“. Gefühlt. Im Grunde ist die Lösung genauso einfach wie im Angang für viele Unternehmen ungewohnt schwierig, denn die Arbeit an der grundlegend gemeinsamen Linie wird in vielen Unternehmen noch nicht als Erfolgsfaktor angesehen oder wird nicht mit den adäquaten Mitteln ausgestattet. Es geht um die integrierte Entwicklung von Marke und Leitbild, die einerseits wunderbar klar Vision und Mission eines Unternehmens definiert und andererseits die Leitlinien des Miteinanders auf den Punkt bringt. Nun gilt es, diese Dinge zu vereinen, Zielbild und Werte in der Kultur des Unternehmens zu verankern. Und genau wie jeder Lernprozess funktioniert dies durch Erklärung, Übung und Feedback, und zwar nicht nur zum Anschub eines solchen Projektes wie ein Initialschub am Anfang in ein perpetuum mobile, sondern als kontinuierlicher Prozess des stetigen Übens, Verbesserns und Verstetigens. Diese Arbeit an Marke und Leitbild, an Unternehmens- und vor allem auch Führungskultur ist in diesem Ausmaß in den meisten Unternehmen noch fremd.

Gleichzeitig ist es der größte Hebel zur Skalierung oder zur Erarbeitung einer skalierfähigen Organisation. Je mehr Mitarbeitende dieselbe Überzeugung leben und diese als Leitschnur für ihr tägliches Handeln hin auf das gemeinsam definierte und gültige Ziel begreifen, desto eher finden sich Kollegen an den richtigen Stellen, die fachlich vollumfänglich im Sinne des Unternehmenszieles agieren, beurteilen oder Verantwortung übernehmen können. Die Markenstrategie klärt das Ziel und skizziert die langfristige Positionierung des Unternehmens; das Leitbild definiert, wie gemeinsam gearbeitet werden soll und die Implementierung dieser beiden Strategien unter den Menschen eines Unternehmens sorgt dafür, dass die Kraft des Ganzen sich vollumfänglich entfaltet. Nur so geht der Plan wirksam auf.

Für die, die das noch nicht vollends überzeugt, noch ein kurzer Impuls:
Eine Maschine wird regelmäßig gewartet, dem TÜV unterzogen und optimiert. Warum fällt die Übertragung des Gedankens der regelmäßigen, grundsätzlichen Wartung und der Optimierungsfreude im Bereich der Mitarbeitenden dann oft noch so spärlich aus? Im Grunde tönt es von überall: „Die Menschen sind das wichtigste Gut“, „Die Mitarbeiter Grund des Erfolgs“ - dann nicht doch besser gleichermaßen in Menschen wie in Maschinen investieren?

Betrachten wir daher doch einfach die Personalstruktur als Maschine, die es verdient hat, kontinuierlich optimiert zu werden. Und hier liegt dann einer der Knackpunkte bei unserer einfachen Maschinenanalogie. Anders als bei einer Maschine, bei der der Output eine recht sichere Basis für die Berechnung des ROI bildet, funktioniert das im Bereich des Organisationsdesigns, der Kulturentwicklung und der Personalentwicklung nicht mit ähnlich harten KPI.

Es ist in der Tat eine oft formulierte Bitte, das Invest ins Thema Marke, insbesondere hier auch der Employer Brand darzulegen. Es ist nicht so, dass es keine KPI gäbe, die man zu einem Dashboard formen könnte und trotzdem bleibt es dabei, dass eine klare Berechnung zum ROI nicht möglich ist und dies ganz klar auf den Punkt gebracht auch recht egal ist, denn die Wirksamkeit einer solchen Bemühung ist völlig unbestritten.

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Dazu noch ein Impuls: Ein Personal Trainer wird bestimmt nicht sagen können, wie viele Dates dabei rumkommen, wenn zum Sommer das Sixpack oder die Bikini-Figur steht. Trotzdem steht mit Sicherheit fest, dass es mehr sein werden als ohne.

Am Ende gibt es zwei Wege:

Variante A: Da der wirtschaftliche Erfolg nicht mit den bewährten Methoden zur Messung statuiert werden kann, sollten die Maßnahmen entsprechend angepasst und vorsichtig gewählt werden. Es ist besser, zu warten, bis etliche andere diesen Weg schon gegangen sind und sich die Konsequenzen ablesen und interpretieren lassen.

Variante B: Das Invest in das Miteinander von Menschen innerhalb eines Unternehmens ist der entscheidende Treiber für die zukünftige Entwicklung von Marken. Innovationsgeist, Pionierfreude und fachliche Exzellenz benötigen einen klaren, fruchtbaren Boden, der ein sicheres Fundament gegen alle Unwegsamkeiten sein wird, die uns sicherlich noch bevorstehen werden. Mit einer Kultur, die die Menschen angstfrei und mit starkem Zusammenhalt voran begleitet, bieten wir Sicherheit und Verlässlichkeit, dies ganzheitlich anzugehen. Es erfordert Mut und die Bereitschaft, voranzugehen.

Wählen Sie selbst.

 

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