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21.4.2020

Bewegte Bilder im Stillstand – Videodrehs in Zeiten der Krise

Von Roland Fechter
Projektentwicklung Film

Bewegte Bilder im Stillstand – Videodrehs in Zeiten der Krise

„Cut! Drehstopp! Alles auf Eis!“ oder doch „Film ab!“?

Videodrehs und Fotoshootings haben es in diesen Tagen oft schwer. Ebenso selbstständige Filmtreibende, Freiberufler und Fotografen. Nähe gilt es zu vermeiden, große Budgets werden eingefroren, Reisen ausgesetzt, wo es nur geht. Was zunächst nach verspätetem Winterschlaf klingt, wird für den ein oder anderen jedoch sehr schnell existenzbedrohend. Klar ist die Kamera per se nicht ansteckend, dennoch kann man verstehen, warum man sich in diesen Zeiten nicht unbedingt eine Schar von Fotografen, Visagistinnen, Beleuchtern usw. ins Haus holen möchte. Das würde ggf. auch die selbst auferlegten Maßnahmen zur betrieblichen Isolierung der Mitarbeiter zum Schutz vor Ansteckung ad absurdum führen.

Manch einer denkt hier jedoch auch bereits in eine andere Richtung:

So ist es ja nicht zwingend notwendig, vor Ort Bildmaterial zu generieren, um aufmerksamkeitsstarke Bilder in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit für sich sprechen zu lassen! Die meisten Videotreibenden sind in diesen Tagen ja wahre Allrounder geworden und decken nicht nur den Bedarf an Bildgenerierung direkt vor Ort sondern auch die gesamte Klaviatur der digitalen Bilderzeugung ab. Und genau jetzt ist ein wirklich guter Zeitpunkt aus eben jener Klaviatur einzelne Passagen abzurufen. Und genauso geschieht es bereits jetzt. Beispiele gefällig?

Warteschleifen / Ansagen

Für Warteschleifen, Präsentationen usw. sind im Bereich Audiobranding für ein Unternehmen eine hervorragende Maßnahme zur Erläuterung der eigenen Situation.

So landet doch meist ein jeder Interessent zunächst in der Warteschleife, während er verbunden wird. Warum nicht hier nützliche Informationen geben? Wie läuft es bei uns? Wie sind wir erreichbar? Was gibt es Besonderes im Augenblick?

Motiongraphic Clips

Unternehmen nutzen Social Media Kanäle zur Wiedergabe von dynamischen Slideshows aus vorhandenen Fotos, Grafiken, etc. Beispielsweise mit Charts, Bildern und informativen Inhalten, die ansonsten in Präsentationen (z.B. für nicht statt findende Messen o.Ä.) gezeigt würden. Beispielweise per Newsletter erreicht man so dennoch seine Zielgruppe, auch, wenn die Messe nicht statt findet.

Simple Show Videos

Firmen zeigen, ganz ohne physische Dreharbeiten, was Ihr Produkt kann, sie gerade bewegt oder welche Leistungen sie bieten! Per animierter Illustration, sauber vertont und mit sonorem Sprecher und Musik versehen, ergibt sich bestes Infotainment, welches zudem noch das eigene Suchmaschinenranking nachhaltig (auch bereits für die Zeit nach Corona) verbessert.

Prozessanimationen / CAD Visualisierungen

Manch ein Hidden Champion gibt auch in der Krise Vollgas, speziell im Bereich F&E.

Endlich sind mal Kapazitäten dafür vorhanden! Diese Gelegenheit wird gern genutzt und aus CAD Daten aufbereitete Daten attraktiv und informativ visualisiert dar zu stellen. Ideal, um Kunden nicht nur zu zeigen, dass man da ist, sondern auch bereits an die Innovationen und Projekte von Morgen denkt.

Kurzclips / 20-Sekünder 

Es gibt Gigabytes von vorhandenem Videomaterial? Teils ungenutzt? Umso besser!

Generiert man hier regelmäßig kleine, informative Clips kann man schnell, effektiv und günstig die Möglichkeiten von Social Media dazu nutzen, bei den eigenen Kunden und damit auch auf dem Markt hohe Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Aufbereitung von Printinhalten bzw. Ergänzung von analogen Medien

Broschüren verteilen ist in diesen Tagen nicht wirklich einfach. Es gibt aber auch Möglichkeiten zum digitalen Publishing, besonders geeignet um digitale Erweiterungen, z.B. Anwendungsfälle, Einsatzgebiete von Produkten etc. ab zu bilden und dazu gebührend Abstand zu halten, ohne wichtige Informationen zu vernachlässigen.

Imageclips aus Stockvideo-Material

Mittlerweile ist es oftmals bereits ein ganz übliches Vorgehen, Markenwerte und Visionen anhand von Stockmaterial ausdrucksstark zu bebildern und im Zuge eines kurzen Clips präzise Botschaften fokussiert abzubilden. Viele Visionen wurden ja bereits bebildert und im Rahmen von Datenbanken mit Stockfootage zur schnellen und einfachen Verfügung gestellt. Und diese lassen sich für die eigenen Zwecke bestens nutzen!

Fazit?

Bei allen hier aufgeführten Maßnahmen (und es waren ja nur ein paar) liegen die Vorteile auf der Hand:

Vermeidung von körperlichem Kontakt, geringer Planungsaufwand, großer Effekt.  

Eingefrorene Bewegungsradien im Zuge von Corona und Co. müssen also nicht unbedingt ebenfalls den Stillstand der audiovisuellen Strahlkraft eines Unternehmens bedeuten.

Im Gegenteil: mit freien Kapazitäten (intern und bei Zulieferern) können markengetriebene Unternehmen gerade jetzt viel Aufmerksamkeit bekommen!

Wer also etwas dazu beitragen möchte, mit dem angestammten Haus- und Hoffotografen (bzw. Filmemacher, Filmteam etc.) auch nach der Krise noch zu arbeiten, für den wäre es sicher eine Überlegung wert, die Vorteile der ein oder anderen Maßnahme jetzt für sich zu nutzen. Und ganz nebenbei noch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer langjährigen, liebgewonnenen Zuliefererkette zu leisten.

Ein klares Win-Win Szenario, das jetzt unmittelbar für alle Beteiligten zur körperlichen und wirtschaftlichen Gesundheit sowie einem gestärkten Auftritt nach Corona beiträgt:

Kontakt- aber sicher nicht wirkungslos!

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Themen: Film, Marke