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26.6.2020

Ein Hund im Büro? Pepper und Toni schnappen nach fetter Beute

Von Ruth Schulz-Wiemann
Assistenz der Geschäftsführung
Ein Hund im Büro? Pepper und Toni schnappen nach fetter Beute

Früher … wäre das schier undenkbar gewesen. Seinen Hund mit ins Büro zu nehmen! Ja, sind wir denn im Tierheim?! hätte so manch ein Geschäftsführer gegengefragt, hätten wir vage den Wunsch geäußert, Waldi, Hexe oder Purzel mit zur Arbeit zu bringen.

Dann kamen die Grünen und wir staunten nicht schlecht, was auf einmal möglich war! Erinnert Ihr Euch? Zu vieler Leut‘ Entsetzen saßen da plötzlich nicht nur strickende Alternativbürger im neu angesagten Casual-Look im Bundestag, sondern auch so manche Dackel unter’m Tisch, bei Vorträgen, in Debatten und Vorlesungen. Ein neuer Eindruck für alle...irgendwie wie Zuhause, so gewöhnlich… irgendwie ein bisschen Frieden, oder?!

Und heute – alles normal. Wir nehmen uns die Freiheit und unseren Hund einfach mit.

Internationaler Bürohundtag! Gott, hat sich die Welt verändert!

Genauso wie die Geschäftsführerin! – Denn auch sie hat einen Hund, der seinen Schlafplatz neben ihrem Schreibtisch hat und sein Frauchen bewacht, wenn er nicht gerade in der Agentur auf Entdeckungsreise geht oder genüsslich vor sich hin schnarcht. Jung ist er, noch stürmisch und verspielt, gerade noch im Welpenalter - mit Namen Toni ein Hallodri auf vier Pfoten.

toni-kissen

Alle, die bisher in Corona-Zeiten seine Bekanntschaft gemacht haben, hat er wie ein Herzensbrecher sofort im Sturm erobert. Und auch Maria Sibylla Kalverkämper strahlt, wenn sie morgens mit ihrem jungen Boxer die Agentur betritt und sieht, wie sich alle erstmal an dem Hund freuen. Ist es nicht schön, mit Freude den Tag zu beginnen?!

Dann gibt’s da noch Pepper. Er ist der eigentliche Agenturhund, denn er hat ältere Rechte.

Als treuer Weggefährte und bester Freund unseres Inbound-und Social-Media-Experten, Dennis Meding, ist er bereits im betagten Alter, hat dafür aber mehr Erfahrung und weiß, worauf’s ankommt… bei dem ein oder anderen amüsierten Kollegen oder vielleicht auch bei einem Besuch in unserem schönen offenen Bistro möglichst viele gute Happen zu erwischen, was ihm – mit entsprechender Penetranz - natürlich auch immer gelingt. Fette Beute machen ist ihm wichtig, von daher passt Pepper perfekt ins Team. Und er bringt uns zum Lachen, wenn er - halb Mops, halb Beagle - hinter seiner Stoffmaus herjagt und sie schüttelt, ganz in Puggle Pepper Manier, wie ihn Dennis liebevoll nennt. Pepper sorgt für Ablenkung.

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Ablenkung? Ja, ganz recht! Ablenkung… die war früher nicht gefragt. Die war sowas wie Gift. Erst recht im Büro. Menschen, die sich ablenken ließen, waren nicht bei der Sache, denen fehlte die Konzentration, die musste man ständig kontrollieren, die waren nicht geeignet für den Job. Gott sei Dank hat sich auch dieses Denken geändert, denn heute weiß man, dass es die Gesundheit fördert, sich ab und zu bewusst abzulenken, eine Unterbrechung am Arbeitsplatz vorzunehmen und sich täglich mehrere Pausen zu gönnen. Sich einfach mal zurücklehnen und den Fokus auf etwas ganz anderes lenken, seinen Platz verlassen und sich zwischendurch vielleicht mal draußen bewegen, um sich danach revitalisiert wieder seiner Arbeit zu widmen. Genau dazu dient Ablenkung.

Die Sinne beleben und den Akku mal kurz wieder aufladen… wer kann das besser als ein Hund?! Er fordert Dich regelrecht dazu auf, gesund zu leben. Egal ob zuhause oder am Arbeitsplatz… er braucht seine Bewegung, holt sich seine Streicheleinheiten, zwingt Dich quasi dazu, Pausen einzulegen, um ein Stück mit ihm zu gehen, mit ihm herumzutollen, Dich zum Lachen zu bringen oder Dir mitzuteilen, was er will. Ein Hund ist für mich das Beste, was es gibt auf der Welt, denn er ist vor allem einfühlsam, spürt, ob es Dir gut oder schlecht geht und steht Dir in jedem Tief bei. Er versteht Dich wie kein anderer, freut sich und leidet mit Dir, ist Lebensgefährte, Sportsfreund und Seelentröster. Egal ob reinrassig oder Mischling, lang- kurz- oder drahthaarig: Er macht Dich einfach glücklich.

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Das ist der Grund, warum ich mir ein Leben ohne Hund gar nicht vorstellen kann und so viel Zeit wie möglich mit meiner Deutsch-Langhaar-Hündin Aura verbringe. Sie lange allein zu lassen, bringe ich nicht übers Herz, denn wir sind echte Soulmates. Bei unseren Agenturfeiern ist Aura immer dabei.

Hundefreundlichkeit in Unternehmen… darüber sollten diejenigen, welche den Internationalen Tag des Bürohundes noch belächeln, an diesem Freitag einmal nachdenken, denn als Jobbegleiter sind Hunde perfekt. Sie leisten wichtige Präventivarbeit gegen Depressionen, Ängste und Burnout, halten Mitarbeiter in Bewegung, heitern Kollegen auf, beugen Fettleibigkeit und Sitz-Krankheiten vor, machen fit und fröhlich und beruhigen Herrchen und Frauchen in Stresssituationen… und das durch pure Anwesenheit, einfach da liegend durch ruhiges Atmen und tiefe, ehrliche Augen.

„Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!“ Franz von Assisi, dem dieses Zitat zugesprochen wird, wusste das anscheinend schon im Mittelalter.

Wer auf den Hund gekommen ist, der freut sich von Stund‘ an über Mehrwerte. Der wird wahrscheinlich ein anderer Mensch. Zuhause und im Büro. Der wird gesünder und ausgeglichener. Denn er hat einen wunderbaren Partner, der auf ihn aufpasst, treu und achtsam ist für zwei. Zusammen, so scheint mir, kann ihnen niemand etwas anhaben.

Und auch wir genießen unsere Zeit zu zweit Frauchen und Aura im Garten... beste Freunde und Soulmates!

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Themen: Agenturleben